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KLAUS STAECK | EDITION TANGENTE

mediacontact | Düsseldorf | Oststrasse 14 | 5. Dezember 1970 – 6. Januar 1971
Während der Eröffnung der Ausstellung wird die Filmdokumentation von Dietmar Kirves
"Joseph Beuys: Handaktion + Anatol Herzfeld: Der Tisch" gezeigt.
Joseph Beuys wird anwesend sein und ebenso Klaus Staeck.
TAGGED: STATEMENT + EINLADUNGSKARTE + MULTIPLES + FILMVORFÜHUNG + AUFRUF
EINLADUNGSKARTE

FILMPREMIERE | JOSEPH BEUYS: Handaktion + ANATOL HERZFELD: DER TISCH

Screening Beuys+Herzfeld | klick zum Film-Info
FILMDOKUMENTATION

STATEMENT | KLAUS STAECK: ANSÄTZE ZUR SELBSTBEDEUTUNG | März 1970 | Vor einigen Jahren hatte ich von den ästhetischen Spielereien genug. Seitdem ich mich fast nur noch mit sozialen und politischen Themen beschäftige, komme ich mir ein klein wenig ehrlicher vor. Es gibt jetzt keinen Zwiespalt mehr zwischen meiner politischen und künstlerischen Arbeit. Ob Kunst dabei herauskommt, kümmert mich sehr wenig. Für die musealen Archive der Nachwelt werkeln genügend andere. Über den politischen Einfluss meiner Arbeit mache ich mir keine Illusionen. Ich habe nicht mehr Möglichkeiten als etwa die Chance der Überzeugungskraft des Diskussionsteilnehmers in einer politischen Versammlung. Die Gefahr missverstanden zu werden, ist gewachsen. Seitdem ich das ästhetische Kunstghetto verlassen habe, verkaufe ich weniger, rümpfen mehr Kunstliebhaber und -händler ihre feinen Nasen, muss ich auf viel mehr Fragen der Betrachter Antwort geben, muss ich mich viel öfter stellen. Deshalb halte ich auch die Frage nach dem Selbstverständnis für legitim, während ich früher jede Stellungnahme abgelehnt hätte.
In meiner Arbeit stehe ich zur Zeit noch bei der Beschreibung der Realität jenseits der Konsumfassade. Die Verdeutlichung von Brutalität, Terror und Gewalt der verschiedensten Erscheinungsformen in unserer Gesellschaft sind meine wichtigsten Themen. Den Terror mögen die Leute in der Kunst nicht; für die meisten muss Kunst immer schön und edel sein. In der Kunst will man vergessen finden. In diesem Missverständnis liegt eine kleine Chance für einen Ansatz.

1967 PRATT GRAPHIC CENTER | New York
NEW DIRECTIONS IN GERMAN GRAPHICS | Goethe House, New York
10 DEUTSCHE GRAFIKER | Europey Gallery, New York
VII INTERNATIONALE GRAFIK BIENNALE | Ljubljana
COLLAGE 67 | München und Recklinghausen
1968 CONTEMPORARY GERMAN PRINTMAKERS | New York
KRITISCHE GRAFIK | Hannover und Berlin
POLITISCHE KUNST | Heidelberg und Kassel
ZEICHNUNGEN JUNGER DEUTSCHER KÜNSTLER | Galerie Roth, Heidelberg
JAHRESAUSSTELLUNG DER FREUNDE JUNGER KUNST | Kunsthalle Baden-Baden
1969 XYLON | Genf, Berlin, Schweden, Österreich
GALERIJ GRAFICKI KOLEKTIV | Belgrad
LIBERTÉ DE PAROLE | Paris
INTERMEDIA 69 | Heidelberg
BARLISSIADE 69 | Barlissen
1970 POP-SAMMLUNG BECK | Bonn, Darmstadt, Dortmund
1. PREIS DER HEINRICH-ZILLE-STIFTUNG FÜR SOZIALKRITISCHE GRAFIK
3. INTERNATIONALE GRAFIK-BIENNALE | Krakau/Polen

MULTIPLES IN DER AUSSTELLUNG

Staeck-Multiples: Beuys + Rot + FilliouStaeck-Multiples: Christo + Spoerri + ThomkinsStaeck-Multiples: Staeck + Rinke + WeselerStaeck-Multiples: Uecker + Distel + Polke

AUFRUF

Staeck-Aufruf 1971 | klick zur Vergrösserung
KLICK AUFS DOKUMENT ZUR VERGRÖSSERUNG
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