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NO!art ist
die strategische
Kreuzung,
auf der sich
künstlerische
Produktion und
gesellschaftlich
kulturelle Aktionen
begegnen.

STUETZPUNKT
FOUNDATION

NO!manipulation

Biograische Notizen

Geboren 1941 in Fürstenwalde/Spree – Mutter 1942 gestorben – Vater 1945 im KZ Ketschendorf umgekommen. – 1945 Flucht nach Schlesien vor den zunehmenden Kriegseinwirkungen. – 1946 Verteibung in den Westen. – Wegen Unterernährung in den Alpen kuriert. – Nach drei Jahren Volksschule Besuch verschiedener Schulen in Westfalen und Niedersachsen bis 1961 – Studium an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste Kassel in den Studiengängen Malerei, Graphik, Philosophie, Soziologie und Politik 1962-68. – Reisen nach Frankreich, Spanien, Österreich und in die DDR. – 1964 Publikums- und Pressebetreuung während documenta III, Kassel. – 1968 Mitgestaltung des Creamcheese in Düsseldorf. 1969-70 Organisation eines Kunstmarktes im Warenhaus in Düsseldorf. – 1969-74 Mixed Media-Arbeiten mit Filmen, Soundeffekten und Raumveränderungen. – Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstlern u.a. Beuys, Nitsch, Gerz, Moorman... Arbeit als Art-Director in Düsseldorfer Werbeagenturen. – Reisen nach Belgien, Frankreich, Holland, Dänemark, Italien, Spanien und Österreich. – 1970 Gründung der mediacontact-agency in Düsseldorf mit dem Zweck, die kulturellen Beziehungen zur Öffentlichkeit durch kreative Zusammenarbeit zwischen Künstlern und Involvierten zu fördern und dem Ziel, die gesellschaftliche Relevanz von Kunstinformation und Mediaforschung zu intensivieren. – 1970-73 Herausgabe der Hefte art information und media news. – 1974 Verabschiedung von der herkömmlichen Kunstszene, Übersiedlung in die Mauerstadt West-Berlin und Gründung einer Familie mit Margot Kirves. – 1975 Geburt des Sohnes Martin. – 1977 Geburt des Sohnes Felix. – 1978 Entdeckung der NO!art-Bewegung im Kleiderschrank von Armin Hundertmark. – 1978-88 Arbeit als Korrektor in einem wissentschaftlichen Verlag. – Reisen nach Dänemark, Faröer und Island. – Zusammenstellung der ersten NO!art-Anthologie. – 1982-88 Herausgabe der Heftreihe Veränderungen für Alle in der plusminuspresse, Diedenbach. – 1988-92 Sammlung von Weggeworfenem in Berlin-Mitte und Umgebung während des Untergangs der DDR. – 1994 NO!show Initiierung bei der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst (NGBK) in Berlin mit desaströser Basisdemokratie. – Motorradreise zum Nordkap zur radioaktiven Strahlenvermessung (Tschernobyl). – 1996 Gastprofessor für Visuelle Kommunikation an der Universiät Kassel. – 1997 Konzept für eine Boris Lurie Werkshow in der Gedenkstätte Weimar-Buchenwald. – 1999 Beginn mit NO!art-Publikationen im Internet. – 2000 Reise nach New York zur Sichtung und Registrierung des NO!art-Archivs bei Boris Lurie. – 2001 Vorbereitung der NO!art-Werke in New York für die Ausstellung NO!art and the Aesthetics of Doom im Block Museum in Evanston bei Chicago. – 2003 Kurator der ersten NO!-ON show in Berlin mit Künstlern aus Berlin, Paris und New York. Mitgerausgeber der NO!art in Buchenwald.

weiterführend Wie es weiterging

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Boris Lurie für Dietmar Kirves:

29. Februar 1990

AN KUNST-PARTEIGENOSSE DIETMAR K.
Mein Kamerad ... Du mich besudelst ...
als häftig Deines Vaters, Deutschen Volkes
SCHWER´
Ich kruzifixe
über Deine nackte
tapf´re Brust
Kunst Ordens-Ritter-Brust
den Judas´ Jesus Christi gelben Davidstern ins Fleisch
und provoziere Dich hiermit
als absolviert von Deines Reiches Schuld
als Römisch Papst
im Namen allerunser Juden.
Wir,
die Erwählten
nehmen nun-ab-nun zurück
das Schuldeslied, auf uns
zurück.

[14. Dezember 1996]

Mein lieber D.!

Du bist ein gutes Bübchen
Du kriegst ein gutes Hotelzimmer
im Vorder-Himmel
Erziehungs-Fräuleins-fraulich-Pflegen
mit Verpflegung

wohin, nachher?
Starr Unkraut vergeht nicht.

publiziert in: Boris Lurie: Geschriebigtes/Gedichtigtes, Stuttgart 2003 mehr

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