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Dietmar Kirves >>> INFO  
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    NO!manipulation

    NO!art ist
    die strategische
    Kreuzung,
    auf der sich
    künstlerische
    Produktion und
    gesellschaftlich
    kulturelle Aktionen
    begegnen.

    STUETZPUNKT

INDEX

HANS RICHTER WINKTE HERÜBER: Zuerst standen die Leute in der Düsseldorfer Galerie Gunar vor fünf kleinen Drahtkuben, die sich an den Wänden unterschiedlich schnell auf einer ihrer Spitzen drehten. Weiße vor schwarzem Hintergrund und umgekehrt, und jeder anders perspektivisch verzerrt. Bei jedem Umdrehungsgrad nahmen sie andere Gestalt an. Dazu gab es auch zwei Planskizzen, mathematisch genau wie aus dem Büro eines technischen Zeichners. Eine Stunde der Dreistundenaktion von dem Debütanten Dietmar Kirves war dafür angesetzt. Alles hatte sich mit wilder Vehemenz auf diese erste kulturelle Attraktion nach soviel Sommerferienabstinenz gestürzt. Und genau darauf hatten die Mentoren dieses Unternehmens wohl auch spekuliert, als sie quer durch die Düsseldorfer Altstadt eine Art Auftakt zum Saisonbeginn inszenierten. - Klaus U. Reinke in SÜDDEUTSCHE ZEITUNG am 16.08.1969  mehr

35 Rätsel | Im Jahr 1976 entstanden zwei Mappen, die Künstler aus der DDR und der BRD zusammenführten. Sie entstanden aus einer gewissen Neugier, die Arbeit des anderen kennenzulernen, zu vergleichen und sich ein Urteil zu bilden. Einer dieser Künstler war Dietmar Kirves. Sein Beitrag fiel aus dem Rahmen meiner Erwartung. Vereinigte er doch Fotografie und Text in einer Weise, die eine intensive Auseinandersetzung mit der umgebenden Welt zum Ausdruck bringt und ihn veranlaßte - ich möchte sagen - ein Stenogramm von Erfahrungen zu verfassen. Kein Stenogramm jedoch, das den Autor als Erlebenden, dem dies oder jenes widerfährt, zum Mittelpunkt macht, sondern den Betrachter und Leser dazu verleitet, sich an Ähnliches zu erinnern. - EP Edition - Berlin(Ost), Jürgen Schweinebraden 1976.  mehr

GERINGER AUFWAND: Unspektakulär gibt sich Herbert Molderings Kurz-Ausstellung, die er als nunmehr dritter freier Ausstellungsmacher im Rahmen der Kunstvereins-Serie „unausgewogen" organisiert. Durch die Änderung des ursprünglichen Konzepts der Ausstellungsreihe beschränkt sich seine Präsentation auf den Berliner Künstler Dietmar Kirves. Je zwei Favoriten sollte, so hieß es anfangs, jeder der acht Kölner Ausstellungsmacher in einer Koje vorstellen. Als sich das Konzept zugunsten viertägiger Kurz-Ausstellungen änderte, wurde die Installation von Mechthild Frischs Plastiken unmöglich. - Kölner Stadtanzeiger 24. Juni 1986  mehr

ENDLICH POSTREVOLUTIONÄRE KUNST IM IV. REICH: Gleich links neben dem Eingang zu den beiden Weihehallen mit den steinernen Kriegern, Monarchen und Kriegsengeln gibt's einen großen Hauptschlüsselkasten von Dietmar Kirves. Da die Welt nur grenzenlos in den Griff zu bekommen ist, haben Persönlichkeiten, die das Garn der Geschichte gesponnen haben oder noch weiterspinnen, die Nachschlüssel zu ihrer ganz persönlichen Spinnstube dort aufgehängt. So kann jeder, aber auch wirklich jeder, beherzt mitspinnen und hat endlich die Wahl zwischen ganz verschiedenen Spinnern: Tarzan, Hohnecker, Kaufmich, Eichmann, Luther, Batman, Wagner, Thatcher, Theresa oder Bush. - Ich würde Bush wählen, denn der hat im Hauptschlüsselkasten einen alten Berliner Durchsteckschlüssel mit zwei Barten deponiert: einen Dietrich für die Zweite und die Dritte Welt. - Bärbel Jaschke in: RIAS Berlin, KULTURZEIT am 1.12.90  mehr

KUNST-PARTEIGENOSSE DIETMAR K. | Gedicht von Boris Lurie | in: Boris Lurie: Geschriebigtes/Gedichtigtes, Stuttgart 2003 | Mein Kamerad ... Du mich besudelst ... / als häftig Deines Vaters, Deutschen Volkes / SCHWER´. mehr

MEIN LIEBER D. | Gedicht von Boris Lurie | in: Boris Lurie: Geschriebigtes/Gedichtigtes, Stuttgart 2003 | Du bist ein gutes Bübchen / Du kriegst ein gutes Hotelzimmer / im Vorder-Himmel / Erziehungs-Fräuleins-fraulich-Pflegen / mit Verpflegung ... mehr

ABOUT DIETMAR KIRVES | Notiz von Boris Lurie | in: NO!art Show No 3, Katalog, New York, 1998 | Teutonic Knight on stalwart horse: hail, here comes Dietmar! Attack injustices, head on—collect, arrange, catalogize, injustices collected—push on, to the self-appointed German Ostland, glorious task! Weed out the Infidel!—though even they be nearly—fidel; shout out and demonstrate! protect your skull from the batons—conceptualize life's War, with the Berliners' sharply poisoned tongue ... mehr

WORTBILDER | Vorwort von Jürgen Schweinebraden | in: Wortbilder, Heft, EP-Edition, Niedenstein 1998 | Die Medien überschütten uns täglich mit Informationen, in deren Dschungel wir nicht mehr die ausreichenden Pfade finden, um wirklich informiert zu sein. Die Suchmaschinen des Internets verbessern nur bedingt diese Situation. Die Zeitschrift WORTBILDER begreift sich als Vermittler zur Sprachverständigung. Durch Auswertung zahlreicher Quellen werden Hinweise auf besonders gelungene Informationen und ihre Formulierungen gegeben. mehr

DON’T DESTROY DIETMAR’S NO!art WEB SITE | By Clayton Patterson | in: The Villager, New York, Volume 80, Number 43 | March 24 - 30, 2011 | Dietmar worked with Boris for more than 30 years. One of Dietmar’s initial projects was the first NO!art anthology, published in 1988 (Hundermark, Cologne, Germany). He then became instrumental in getting numerous other works published. Dietmar was influential in setting into motion the first major museum exhibition of NO!art in Berlin, then followed that with a show at the Buchenwald Memorial Site. (Boris’s and his father’s last camp was Magdeburg, a satellite of Buchenwald). mehr

ICH HABE SCHON GENUG GESEHEN | Hausbesuch von Simone Schmollack | in: taz, Berlin am 31.10.2015 | WAS MACHT ER? Er ist Künstler: fotografiert, malt, filmt, schreibt, sammelt. Zum Beispiel kleine Flaschen mit Wasser aus verschiedenen Gegenden der Welt. Das Wasser verändert sich im Laufe der Jahrzehnte, es sammeln sich Ablagerungen an. Manchmal schüttelt er die Flaschen und hält sie gegen das Fenster, beobachtet das neue Leben darin. Früher, als „ich jung war“, war er Kunst- und Religionslehrer, Betriebsrat, Toilettenmann auf Friedhöfen, Entrümpler, Fahrer, Korrektor bei der sozialistischen Zeitung "Die Wahrheit" und bei einem Wissenschaftsverlag. Alles Brotjobs, Vollzeit, weil „man als Künstler kein Geld verdient. Es sei denn, man passt sich dem elitären Mainstream an“. mehr

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